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Alle Kulturtipps in der Übersicht

Foto: Theater Kr-Mg

Die 9. Sinfonie, die am Ende in die Vertonung von Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ gipfelt, ist wohl das bekannteste Werk von Ludwig van Beethoven. Vielerorts erklingt sie traditionell zum Jahreswechsel. Auch GMD Mihkel Kütson und die Niederrheinischen Sinfoniker schließen sich diesmal dieser Tradition an und spielen in ihrem Neujahrskonzert nach 10 Jahren Pause erneut dieses großartige Werk. 

Eine der kreativsten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts: Ende 1942 lernte Max Ernst in New York Dorothea Tanning in ihrem Atelier kennen. »Max war mein Weihnachtsgeschenk«, resümierte die amerikanische Künstlerin die Begegnung in ihren Lebenserinnerungen, denen sie den Titel Birthday gab. Und jedes Jahr schenkte ihr der dadaistische und surrealistische Bildmagier zum Geburtstag ein Werk, in dem er fast immer den Buchstaben D für Dorothea versteckte.

Foto: Theater Essen

"Hilf, hilf schnell! […] und mach mir etwas recht Hübsches, Volkstümliches!", bittet Adelheid Wette ihren Bruder Engelbert Humperdinck um ein paar Musikstücke für das von ihr verfasste Märchenspiel "Hänsel und Gretel". Sie plant mit den Kindern eine Geburtstagsüberraschung für ihren Mann. Und so setzt sich Humperdinck in einer freien Stunde ans Werk, bringt ein paar Liedchen aufs Papier und nennt das Ganze – mit einem kleinen parodistischen Seitenhieb auf Richard Wagner – "Kinderstuben-Weihfestspiel". Doch der überraschende Erfolg im Familienkreis bringt die zündende Idee: In diesen Märchenliedern steckt Potenzial. Die gesamte Familie – federführend Adelheid – dichtet und textet, während Engelbert komponiert, bis sich allmählich das "Familienübel", wie Humperdinck die Zusammenarbeit gerne nennt, zu seiner erfolgreichsten Oper entwickelt.

Foto: Ludwig Koerfer

Wie überlebt man im Dschungel? Mit Schnelligkeit? List? Lautstärke? Oder mit Gemütlichkeit? Das Menschenkind Mogli wird von der Wölfin Raksha im Dschungel gefunden, in ihr Wolfsrudel aufgenommen und zusammen mit ihren eigenen Wolfskindern aufgezogen.

Foto: Stadthalle Gütersloh

Chor, Ballett und Orchester der Tambover Hochschule für Tanz und Musik unter Leitung von Direktor Alexander Popovitchev studieren immer wieder wunderschöne und abwechslungsreiche Tänze, Choreographien und Lieder für die Deutschland Tournee ein.  Diese präsentieren sie mit authentischen Kostümen, die  in eigenen Werkstätten nach originalen Vorlagen in Handarbeit hergestellt werden. Jede Szene hat dadurch ihr eigenes Gesicht.  Die Bühne wird in eine märchenhafte Winterlandschaft gehüllt, die die Besucher für zwei Stunden zum Träumen einlädt.

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